Wir haben für
Euch einige Dinge in Sachen Gesundheit zusammengetragen.
Über weitere
Anregungen würden wir uns freuen.
| Krallen | |||||||||||||||||||
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Krallenschneiden beim Hund
Verschieden geformte
Krallenscheren werden je nach Größe des Hundes eingesetzt. |
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| Analbeutel | |||||||||||||||||||
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Analbeutel als Herd
Häufig entzündete Analbeutel müssen saniert
werden. |
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Entleeren der Analbeutel Die Analbeutel werden von vorn
umfasst und leicht gedrückt. Das übel riechende Sekret |
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Analbeutelabszess
Als Folge einer gestörten Entleerung sind
Bakterien in den rechten Analbeutel eingewandert |
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| Eingeben von Medikamenten | |||||||||||||||||||
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Tabletten eingeben
Tabletten weit hinten auf den Zungengrund
legen. Danach den Fang zuhalten und den Kehlkopf |
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Flüssigkeit
eingeben, Flüssigkeit mit Hilfe einer Spritze seitlich zwischen den Zähnen hindurch auf die Zunge spritzen. Danach den Kehlkopf massieren, um den Schluckreflex auszulösen. |
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| Andere Krankheiten | |||||||||||||||||||
| Staupe |
Erste Krankheitsanzeichen treten etwa 1 Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Begleitet werden die Symptome von anfänglich wässrig-klarem Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird. Dieser Ausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend oder nach einer fiebrigen Phase der scheinbaren Erholung können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässrig bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe). Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Das äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die „nervöse“ Form endet jedoch praktisch immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus Gründen des Tierschutzes eingeschläfert werden muss. |
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| Hepatitis (H.c.c) |
Die Krankheit beginnt, wie alle Virusinfektionen, mit Fieber, allgemeiner Mattigkeit, Appetitlosigkeit. Im weiteren Verlauf kommt es zu Augen- und Nasenausfluss (aus diesem Grund wurde die Krankheit früher oft mit Staupe verwechselt), Erbrechen, manchmal auch Durchfall und zu Schmerzen in der Lebergegend. Die Leberschädigung verursacht unter anderem Störungen in der Blutgerinnung. Daneben kann es bei dieser Erkrankung auch zu Hornhauttrübung am Auge und zu chronischen Nierenschäden kommen. Schwerst erkrankte Hunde sterben unter Krämpfen teilweise sogar über Nacht, ohne vorher lange krank gewesen zu sein. Hunde, die überleben, zeigen verringerte Gewichtszunahme, und oftmals bleibt eine chronische Hepatitis zurück. |
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| Parvovirose |
Die Erkrankung beginnt zunächst mit Fieber und Mattigkeit. Bald darauf stellt sich Erbrechen und schwerer, meist blutiger Durchfall ein. Bei sehr jungen Welpen kann die Infektion zum akuten Herztod führen, ohne dass die Welpen vorher Krankheitssymptome gezeigt haben. Erkrankte Hunde müssen umgehend in tierärztliche Intensivbehandlung. Da gegen das Virus selbst Medikamente unwirksam sind, kommt es trotz intensiver Behandlung vor allem bei jüngeren Hunden häufig zum tödlichen Verlauf. Bei Hunden, die die Erkrankung überleben, können dauerhafte Herzschäden mit entsprechend eingeschränkter Leistungsfähigkeit zurückbleiben. Die Parvovirose wird gelegentlich auch als „Katzenseuche der Hunde“ bezeichnet. Es kann jedoch weder eine Katze einen Hund noch umgekehrt ein Hund eine Katze anstecken. |
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Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche, Weilsche Krankheit)
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Hunde jeder Altersgruppe sind für die Krankheiten empfänglich. Infizierte Hunde können Erreger über lange Zeit mit dem Urin ausscheiden. Daneben sind Ratten und Mäuse eine wichtige lnfektionsquelle. Jedoch muss der Hund nicht unbedingt direkten Kontakt mit diesen Tieren oder mit Artgenossen haben. Der Erreger kann nämlich über längere Zeit in Pfützen überleben, so dass sich Hunde, die daraus trinken, auch auf diesem Weg anstecken können. Ein bis zwei Wochen nach der Infektion kommt es zur Erkrankung mit oft typischen, schwer zu deutenden Symptomen. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Atembeschwerden und vermehrter Durst sind ebenso wie häufiger Harnabsatz weitere Anzeichen. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht. Erkrankte Hunde erheben sich nur ungern und äußern Schmerzen bei Druck auf die Nierengegend. Das Überstehen der Krankheit kann chronische Nierenschäden hinterlassen. |
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Die Ansteckung mit dem Coronavirus erfolgt durch Kontakt mit Kot, der von infizierten Hunden ausgeschieden wird.
Vorbeugung:
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| Virushusten |
Die Ursache für den Husten sind bestimmte Virusarten, wie z. B. das Parainfluenzavirus. Aber auch das Staupevirus spielt hierbei eine Rolle. Bakterien können zu einem komplizierten Krankheitsverlauf mit Lungenentzündung beitragen, wenngleich in den seltensten Fällen akute Lebensgefahr besteht. Gequälter, trockener Husten, der anfallsweise auftritt, beeinträchtigt aber das Allgemeinbefinden und die Leistungsfähigkeit der Hunde außerordentlich. Überall, wo viele Hunde zusammenkommen, verbreitet sich der Husten sehr rasch. Vorbeugung: Spezielle, moderne Kombinationsimpfstoffe, die üblicherweise zur Schutzimpfung gegen die in dieser Broschüre beschriebenen Krankheiten eingesetzt werden, schützen auch gegen Parainfluenzaviren und andere Erreger, die am Zustandekommen des Virushusten beteiligt sind. |
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| Tollwut |
In typischen Fällen verläuft die Tollwut in drei Phasen. Das erste Anzeichen ist oft eine Verhaltensänderung (scheue Tiere werden z.B. zutraulich). Im weiteren Verlauf kann es zu Erregungszuständen (Exzitationsstadium) und schließlich kurz vor dem Tod zu Lähmungen (Paralysestadium) kommen. Da die Krankheitserscheinungen bei Tollwut sehr vielfältig sein können, wird dringend empfohlen, falls Sie selbst oder Ihr Hund Kontakt mit einem tollwutkranken oder verdächtigen Tier hatte, unverzüglich einen Arzt oder Tierarzt aufzusuchen. Geimpfte Hunde sind in diesem Fall rechtlich besser gestellt als ungeimpfte, für die eine sofortige Tötung angeordnet werden kann. Für Auslandsreisen ist zu beachten, dass die einzelnen Länder so genannte Einreisebestimmungen erlassen haben. In der Mehrzahl der Fälle wird die Einreise mit einem Hund nur dann erlaubt, wenn eine gültigen Tollwutimpfung nachgewiesen werden kann. Diese muss in der Regel mindestens vier Wochen, höchstens aber ein Jahr zurückliegen. |
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| Augen | |||||||||||||||||||
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Einbringen
von Augensalbe Leichter Druck des Zeigefingers auf das oberer Augenlid entblößt die untere Bindehaut. Augensalbe parallel zum Auge am unteren Lidrand absteifen. |
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Einbringen
von Augentropfen Leichtes Auseinanderziehen des oberen und unteren Augenlids mit Daumen und Zeigefinger öffnet das Auge. Augentropfen können auch mitten auf den Augapfel getropft werden. |
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Aufbau des
Auges
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Hornhautgeschwür Ein Hornhautgeschwür tritt meist als Folge einer Verletzung der Hornhaut auf. Es ist am Anfang seiner Entstehung nicht immer einfach zu erkennen. Eine rasche Behandlung verhindert den Verlust des Auges aufgrund einer fortschreitenden Entzündung. |
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Grauer Star (
Katarakt) Eine Linsentrübung führt zum "Grauwerden" des betroffenen Auges und im weiteren Verlauf zu Erblindung. Die operative Entfernung der Linse kann das Sehvermögen zurückbringen. |
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Grüner Star (Glaukom) Erhöhter Augeninnendruck führt zu einer Weitstellung der Pupille und Zerstörung der Netzhaut. Eine regelmäßige Beobachtung der Pupillengröße und -reaktion ermöglicht die Früherkennung. |
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Nickhautdrüse, Eine durch Entzündung vergrößerte Nickhautdrüse auf der Innenseite des dritten Augenlids führt zu ständig vermehrtem Tränenfluss und sog. Tränenstraßen. |
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Follikuläre
Bindehautentzündung Diese meist an der Innenseite der Nickhaut auftretende Entzündungsform gleicht der Oberfläche einer Himbeere und führt aufgrund des heftigen Reizes zu starkem Tränenfluss und Eiterbildung. |
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Distichiasis Fehlstehende haare auf dem Lidrand reizen ständig die Hornhaut und führen zu erheblichen Entzündungen und Trübung der Hornhaut. |
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Retina Der gesunde Augenhintergrund zeigt deutlich die Netzhaut mit den Netzhautgefäßen und die Papille des Sehnervs. |
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Progressive
Retina-Atrophie (PRA) Bei der fortschreitenden Atrophie der Netzhaut (PRA) zersetzen sich allmählich alle Bestandteile der Netzhaut. Die Sehkraft geht verloren. Diese Erkrankung wird meist vererbt. |
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| Ohren | |||||||||||||||||||
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Äußerer
Gehörgang Der äußere Gehörgang verläuft mit einem deutliche Knick in der nähe des Trommelfelles. Entzündliches Sekret, das bei einer Ohrenentzündung entsteht, sammelt sich besonders in diesem Abschnitt. Der äußere Gehörgang endet am Trommelfell. |
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Ohrreinigung Eine Ohrreinigung mit Wattestäbchen soll grundsätzlich vermieden werden, weil das Sekret oder Ohrschmalz in die Tiefe gedrückt wird und dort Pfröpfe bildet. |
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Ohrreinigung Ohrpfröpfe oder festes Sekret können mit einer Ohrschlinge entfernt werden. Eine Ruhigstellung ist meist erforderlich, um Verletzungen des Trommelfelles bei plötzlichen Abwehrbewegungen zu vermeiden. |
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Ohrspülung Die gründlichste Reinigungsart ist die Ohrspülung, wobei mit Flüssigkeit unter Druck der gesamte äußere Gehörgang freigespült wird. Eine Ruhigstellung ist erforderlich. |
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Einbringen
von Flüssigkeiten Am besten bei tief gehaltener Nase Ohrmuschel nach oben und leicht nach außen ziehen. Der Knick des äußeren Gehörgangs wird so begradigt und Ohrentropfen erreichen das Trommelfell, wenn sie in genügend großer Menge eingefüllt werden. Der mit Flüssigkeit gefüllte Gehörgang wird zwischen Daumen und Finger genommen und massiert. Das Sekret löst sich und kann im oberen Teil des Gehörgangs mit um den Finger gewickelter Watte entfernt werden. |
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Ohrmilben,
ca. 100x vergrößert Ohrmilben sind häufig bei Jungtieren Verursacher von Juckenden Ohrentzündungen. Sie halten sich auch im Fell auf. |
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| Nase | |||||||||||||||||||
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Nasenhöhle,
Längs- und Querschnitt Das zigtausendfach bessere Riechvermögen des Hundes wird durch eine wesentlich höhere Anzahl von Riechzellen ermöglicht, die aufgrund eines schneckenartigen Aufbaus der Nasenhöhle Platz finden. |
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| Rachen | |||||||||||||||||||
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"Gefangener
Kehldeckel" Ein langes Gaumensegel kann dazu führen, dass der Kehldeckel sich regelmäßig darunter verfängt. Der betroffene Hund erleidet Schniefanfälle beim Versuch, ihn wieder zu befreien. |
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"Befreiter
Kehldeckel", geschwollene Mandeln Der "befreite" Kehldeckel liegt wieder vor dem Gaumensegel, so dass eine normale Atmung möglich ist. Die rechts und links vom Kehldeckel liegenden längsovalen Mandel sind deutlich geschwollen und aus ihren Taschen hervorgetreten. |
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| Zähne | |||||||||||||||||||
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Das Zahnschema vom Hund
Milchgebiss 28 Zähne I1
I2 I3 C P2
P3 P4 Dauergebiss 42 Zähne
I1 I2
I3 C P2 P3
P4 M1 M2 |
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Milchzähne Wenn Milchzähne nicht rechtzeitig ausfallen, so bildet sich mit den nachkommenden bleibenden Zähnen eine doppelte Zahnreihe. Solche Milchzähne behindern die bleibenden Zähne und müssen gezogen werden. |
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Ultraschall-Zahnsteinentfernung Am schonendsten wird Zahnstein mit einem Ultraschallgerät entfernt. Eine Ruhigstellung ist dazu erforderlich. |
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Zahnpolitur Nach der Zahnsteinentfernung werden die Zähne poliert, um neuer Zahnsteinbildung möglichst wenig Ansatzstellen zu bieten. |
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Kranke Zähne
als Herde Vereiterte Zähne und eitrige Zahnfleischentzündungen setzen ständig Keime in den Organismus frei. Sie führen zu schweren Organschädigungen, die sich häufig erst nach länger Zeit bemerkbar machen. |
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Zahnfleischentzündung Eitrige und nichteitrige Zahnfleischentzündungen gefährden das Zahnbett und können zu Zahnverlust führen, Manchmal sind sie auch Folgen schwerer Infektionserkrankungen. |
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Zahnstein Zahnstein ist die größte Gefahr, die dem bleibenden Gebiss droht. Nicht nur übler Mundgeruch, sondern auch Entzündungen des Zahnfleisches und Wurzelvereiterungen, Zahnfisteln, Zahnausfall und Allgemeinerkrankungen können die Folge sein. |
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Zahnfleischgeschwulst Zahnfleischgeschwülste (Epuliden) finden sich besonders häufig beim Boxer. Sie könne die Zahnreihen völlig überwuchern. |
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Karies Karies tritt beim Hund selten auf. Bei früher Entdeckung dann der betroffene Zahn gerettet werden. |
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Zahnabsplitterung Das Kauen auf Knochen oder Steinen führt oft zu Absplitterung eines Reißzahnes. Eine Zahnfistel kann die Folge sein. |
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| Darmparasiten | |||||||||||||||||||
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Wurmei, ca.
400x vergrößert Ausgewachsene Würmer legen Tausende von Eiern am Tag (Ausnahme Bandwürmer). Sie können deshalb leicht unter dem Mikroskop erkannt werden. Regelmäßige mikroskopische Kotuntersuchungen sind sinnvoll weil es kein Medikament gibt, das alle Darmparasiten gleichermaßen abtötet. Das mikroskopische Bild zeigt ein Spulwurmei. |
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Spulwürmer,
ca. 2x vergrößert Spulwürmer kommen bei Fleischfressern am häufigsten vor. Durch Aufnahme larvenhaltiger Eier können sich auch Kinder infizieren. Regelmäßige parasitologische Kontrollen sind sinnvoll. |
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Lebenskreislauf der Spulwürmer Die ausgewachsenen Würmer leben im Darm des Hunde. Die Wurmeier werden mit dem kot ausgeschieden. In ihnen reifen infektiöse Larven heran, die direkt vom Wirtstier oder durch Verzehr eines Zwischenwirts (Maus) aufgenommen werden Welpen können sich mit den Larven über die Muttermilch infizieren. |
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Gefahr für
Menschen Insbesondere Kinder können sich als Fehlwirte über infektiöse Larven anstecken. Wichtigste Infektionsquelle sind Sandkästen auf Spielplätzen. Die meisten Infektionen verlaufen jedoch ohne Symptome. |
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Bandwurmglieder Bandwürmer vermehren sich über sog. Bandwurmglieder, die mit Eiern gefüllt sind Bandwurmglieder haften häufig am Fell und trocknen dann ein. Die im kleinen Foto gezeigten Bandwurmglieder in verschiedenen Eintrocknungsstadien sind 1,5 x vergrößert |
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Bandwurmglieder Die Bandwurmglieder kriechen aus dem After oder werden mit dem Kot ausgeschieden. Auf dem Kot sind sie dann Reiskörner ähnelnd sichtbar (kleines Foto). |
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Lebenskreislauf des Gurkenkernbandwurms Der ausgewachsene Gurken- oder Kürbiskernbandwurm lebt im Darm. Er scheidet mit Eiern gefüllte Glieder aus. Die Eier werden von Flohlarven aufgenommen. Aus den Flohlarven werden erwachsene Flöhe, die infektiöse Bandwurmlarven enthalten. Das Zerbeißen solcher Flöhe führt zur Infektion des Hundes. |
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Lebenskreislauf des Finnenbandwurms Die erwachsenen Bandwürmer leben im Darm. Sie geben in den Kot Bandwurmglieder ab. Diese eihaltigen Glieder werden von den Zwischenwirten wie Maus und Rind aufgenommen. Der Hund infiziert sich durch Fleisch solcher Zwischenwirte. |
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Lebenskreislauf des 3-gliedrigen Hundebandwurms Der nur 3 - 6 mm große Bandwurm Echinococcus granulosus lebt im Darm des Hundes. Im kot ausgeschiedene Eier werden vom Zwischenwirt (meist Haustiere) aufgenommen. Dort entwickeln sich besonders in <Lunge und Leger Blasen (Finnen) über die sich der Hund infizieren kann. Beim Menschen kann es über die Aufnahme von Bandwurmeiern zu schweren Erkrankungen kommen. |
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Lebenskreislauf des Fuchsbandwurms Der Endwirt (Hund, Katze, Fuchs) scheidet mit dem Kot Eier aus. die trocknen und vom Wind über Waldfrüchte verteilt werden. Über solche Bandwurmeier infiziert sich der Mensch. Als Zwischenwirte infizieren sich Mäuse über Bandwurmeier. In ihnen wachsen die Finnen heran. Die Endwirte des Fuchsbandwurmes (Echinococcus multilocularis) infizieren sich über solche Mäuse. |
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Lebenskreislauf der Hakenwürmer Ausgewachsene Hakenwürmer leben im Dünndarm und trinken Blut. Ihre Eier werden mit dem Kot ausgeschieden. Aus ihnen entwickeln sich Larven, die durch Lecken aufgenommen werden oder durch die haut eindringen. Welpen können sich über larvenhlatige Muttermilch infizieren. |
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Lebenskreislauf der Peitschenwürmer Ausgewachsene Peitschenwürmer leben im Darm. Ihre Eier werden mit dem Kot ausgeschieden. In den Eiern entwickeln sich Larven, die wiederum über Kot oder Erde vom Hund aufgenommen werden. |
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| Parasiten | |||||||||||||||||||
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Lebenskreislauf der Herzwürmer Stechfliegen übertragen die Herzwurmlarven durch ihre Stiche. Die Larven reifen im Unterhautgewebe heran und die jungen Würmer wandern ins Herz. Die weiblichen Herzwürmer geben Larven in das Blut ab, aus dem sie von Stechfliegen aufgesaugt werden. |
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Lebenskreislauf der Giardien Giardien gehören zu den Urtierchen und heften sich an die Darmwand an und erzeugen schleimige Durchfälle. Sie vermehren sich durch Längsteilung der birnenförmigen Stadien und bilden Dauerstadien mit Geißeln aus. Die Dauerstadien (Zysten) werden mit dem Kot ausgeschieden und führen zu Neuinfektionen. |
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| Kreislauf | |||||||||||||||||||
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Herz
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Gesundes Herz Der Herzmuskel ist in eine rechte (blau) und in eine linke (rot) Hälfte geteilt, die je aus einer Vorkammer und einer Hauptkammer bestehen. Zwischen Vor- und Hauptkammer jeder Hälfte regeln Herzklappen den Blutfluss. Das verbrauchte Blut mündet in einem großen Blutgefäß in der rechten Vorkammer. Aus der rechten Hauptkammer führt ein großes Gefäß in die Lunge. In die linke Vorkammer mündet ein Gefäß aus der Lunge. Aus der linken Hauptkammer führt ein großes Gefäß in den Organismus zurück. Dort wo die großen Gefäße in oder aus den Herzkammern führen, regeln Herzklappen den Ein- und Ausstrom.
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Krankes Herz Erkrankungen des Herzens führen zu einer Abnahme der Pumpleistung und damit zu einem verringerten Blutfluss. Der Herzmuskel vergrößert sich durch Einbau funktionsloser Muskulatur. Die Leistung wird immer geringer. Krankhafte Veränderungen an den Herzklappen führen zu Störungen des Ein- und Ausstroms des Blutes. Gegenströme und Verwirbelungen schädigen den Herzmuskel. Je größer das herz dann wird, umso geringer ist die Leistung. |
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| Haut | |||||||||||||||||||
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Aufbau der
Haut und der Haare 1
Oberhaut |
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Hautstanze Zur Abklärung von Hautkrankheiten können kleine Hautstückchen dienen, die aus gestanzt werden (Hautbiopsie) und von einem Pathologen unter dem Mikroskop histologisch untersucht werden. |
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| Zecken | |||||||||||||||||||
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Zeckenzange Durch Druck mit dem Daumen öffnet sich die Zange. Die Zecke kann am Kopf erfasst werden. Beim Loslassen des Stempels schließt sich die Zange und hält die Zecke automatisch fest. Durch mehrmaliges Drehen in einer beliebigen Richtung löst sich die Zecke aus der Haut. Zecke ca. 10 x vergrößert |
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Lebenskreislauf der dreiwirtigen Zecken Für die Entwicklung von Zecken ist jeweils eine Blutmahlzeit erforderlich. Weibliche Zecken legen Eier, aus denen sich sechsbeinige Larven entwickeln. Diese saugen Blut und entwickeln sich zu einer achtbeinigen Nymphe, die sich nach einer Blutmahlzeit zur Zecke häutet. |
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| Flöhe | |||||||||||||||||||
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Floh, ca. 20x
vergrößert Flöhe sind blutsaugende Insekten, die beim befallenen Tier erheblichen Juckreiz erzeugen können, Sie sind nicht leicht zu entdecken und schwierig zu bekämpfen. Sonst wären sie schon ausgerottet. |
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Flohkot, ca.
10x vergrößert Der im Fell haftende ca. 1-3 mm lange strangförmige, braunschwarze Flohkot gibt einen guten Hinweis auf Flohbefall. |
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Flohekzem Massiver Flohbefall kann zu juckenden Hautentzündungen führen. Einzelne Tiere entwickeln eine Flohspeichelallergie. Allergische Tiere reagieren dann auch schon auf einen einzelnen Flohstich. |
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Flohnachweis Einzelne Flöhe sind leicht zu übersehen. Sie können jedoch durch Kämmen mit einem speziellen Flohkamm entdeckt werden oder es kann der im Fell verbliebene Flohkot nachgewiesen werden: verdächtige braune Teilchen mit einem Tropfen Wasser auf weißes Papier geben und zerdrücken. Am Rand erkennt man dann eine typische rotbraune Färbung, die durch den hohen Blutanteil des Flohkots zustande kommt, der sich im Wasser löst. |
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Lebenskreislauf der Flöhe Die weiblichen Flöhe legen ihre Eier ins Fell der Wirtstiere ab. Die Floheier fallen zu Boden und sammeln sich besonders an den Ruheplätzen an. Aus den Floheiern entstehen Flohlarven, die sich von Flohkot ernähren. Daraus entwickeln sich Flohpuppen, aus denen dann Flöhe schlüpfen, die Blut saugen. Diese Entwicklung dauert ca. 4-6 Wochen. Flöhe werden höchstens ein Jahr alt. |
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Behandlungsplan
Wichtig: Wenig Flöhe: 1 x wöchentlich kämmen, pudern, besprühen, Flohband anlegen oder systemische Behandlung. Viele Flöhe: 2 x wöchentlich kämmen, baden, besprühen, Umgebungsbehandlung: Staubsaugen, wischen, waschen und systemische Behandlung. Allergisch auf Flöhe: 1 x täglich kämmen, 2 x wöchentlich baden, danach besprühen. 2 x wöchentlich Umgebungsbehandlung: Staubsaugen, wischen, waschen, Liegeplätze im Garten besprühen und systemische Behandlung.
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| Hautparasiten | |||||||||||||||||||
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Haare mit
Nissen, ca. 100x vergrößert Haarlinge und Saugläuse kleben ihre Eier (Nissen) an die Haare. Die Nissen sind mit bl0ßem Auge als weißlich-speckige Blasen erkennbar. |
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Haarlinge Alle Entwicklungsstadien der Haarlinge bleiben im Fell. Die Eier werden an die haare geklebt. Larven und erwachsene Haarlinge ernähren sich von Schuppen. Die Entwicklung dauert nur 3-6 Wochen. Der Befall mit Haarlingen erzeugt starken Juckreiz. Sie sind auch Zwischenwirte des Gurkenkernbandwurms. |
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| Harn- und Geschlechtsorgane | |||||||||||||||||||
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Schema
der weiblichen Geschlechtsorgane Beim Hund besteht die Gebärmutter aus zwei Hörnern, Die Eierstöcke befinden sich an den Hornspitzen und sind durch die Eileiter mit der Gebärmutter verbunden. Bei der Kastration werden beide Eierstücke entfernt. Im täglichen Sprachgebrauch wird die Kastration oft mit Sterilisation genannt. Bei einer Sterilisation werden aber nur die Eileiter durchtrennt. |
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Gebärmutter
mit Früchten Bei einer Trächtigkeit liegen die Früchte wie auf eine Perlenkette gereiht in der Gebärmutter. |
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Gebärmuttervereiterung Eine Gebärmuttervereiterung tritt bei älteren Hündinnen relativ häufig ca. 8 Wochen nach einer Läufigkeit auf. Hormone verursachen eine Schwellung der Gebärmutterschleimhaut; Bakterien dringen dann in dieses schwammartige Gewebe ein und produzieren Eiter. Ist der Gebärmuttermund offen, so läuft der Eiter aus der Scheide, ist er geschlossen (Pfeil) so sammelt sich der Eiter in der Gebärmutter bis sie platzt. |
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Vorhautkatarrh Ein mehr oder weniger starker Ausfluss aus der Vorhauthöhle des Rüden stellt an erster Stelle an hygienisches Problem dar. Spätestens wenn er eitrig wird, muss er behandelt werden |
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Spülen der
Vorhaut Nach Einführen einer geeigneten Spritze in die Vorhautöffnung wird die Vorhaut über dem Spritzenansatz festgehalten (roter Pfeil). Die desinfizierende Flüssigkeit wird nach hinten massiert. Nach Freigabe der Öffnung läuft die Spülflüssigkeit wieder heraus. |
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Vorsteherdrüse Die gesunde Vorsteherdrüse (Prostata) liegt hinter dem Blasenausgang und umgreift die Harnröhre. Die kranke, vergrößerte Prostata (rot "Wolke") drückt an erster Stelle auf den Enddarm und behindert den Kotabsatz. Nach Kastrationen bildet sich eine gutartige Vergrößerung zurück. |
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Vorsteherdrüse, Ultraschall Mittels Ultraschall können Veränderungen in der Prostata - wie hier im Bild gefährliche Zysten -sicher erkannt werden. |
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Blasensteine Blasensteine können seht scharfkantig sein und die Blasenschleimhaut verletzen. Der Harnabsatz wird dann schmerzhaft und der Harn blutig. |
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Blasensteine,
Röntgenbild Die meisten Blasensteine können durch eine Röntgenaufnahme entdeckt werden. Für die weitere Behandlung ist eine genaue Analyse der Blasensteine erforderlich. |
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Gesundes
Nierengewebe Über die Nierenkörperchen und -kanälchen werden die giftigen Stoffwechselendprodukte wie mit einem Sieb aus dem Urin filtriert. Besonders wichtig ist die Entfernung des Harnstoffs, der beim Eiweißabbau aus dem Futter entsteht. |
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Krankes
Nierengewebe Deutlich ist zu sehen, dass das funktionstüchtige Nierengewebe durch funktionsloses Bindegewebe verdrängt wird. Als Folge können die harnpflichtigen Stoffe nicht mehr genügend aus dem Urin entfernt werden. Über vermehrte Wasseraufnahme (Durst) versucht der Körper, die Giftstoffe zu verdünnen. |
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| Bewegungsaparat | |||||||||||||||||||
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Hüftgelenk Das Knochenpräparat eines gesunden Hüftgelenks zeigt, wie der gut geformte Oberschenkelkopf satt in der Gelenkpfanne liegt, die von den Beckenknochen gebildet wird. |
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Hüftgelenkdysplasie, Arthritis und Arthrose Das Knochenpräparat einer schweren Fehlbildung des Hüftgelenks zeigt die aufgrund von heftigen Entzündungsvorgängen (Arthritis) entstandenen Knochenwucherungen (Arthrose, vergleichbar mit "wildem Fleisch") an der abgeflachten Gelenkspfanne und dem Oberschenkelkopf.
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Einteilung
der Hüftgelenkdysplasie (von links nach rechts) HD frei, HD-Grad A; Nobergwinkel >/=105° ; Keine Knochenveränderungen. HD
verdacht, HD-Grad B Leichte HD, HD-Grad C Mittlere HD, HD-Grad D Schwere HD, HD-Grad E
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Winkelmessung
nach Norberg Mittels einer Schablone mit Kreisen werden die Mittelpunkte der Oberschenkelköpfe ermittelt und durch eine Linie verbunden. Durch die Mittelpunkte wird dann je eine Linie an den vorderen Pfannenrand gelegt. Der Winkel zwischen Verbindungslinie und der Linie am vorderen Pfannenrand (Doppelpfeil) wird gemessen. |
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Röntgenbilder
von Hüftgelenken zur Diagnose der Hüftgelenkdysplasie (HD) Das eingeschobene Bild zeigt die dazu erforderliche Lagerung des Hundes auf dem Röntgentisch. Voraussetzung hierfür ist eine spezielle Narkose. Von links nach rechts. |
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Bandscheiben Das Röntgenbild zeigt einen Wirbelsäulenabschnitt mit verkalkten Bandscheiben; eine davon rot. Im eingeschobenen Bild ist der Bandscheibenvorfall im Querschnitt dargestellt, um den Druck auf das Rückenmark und die davon abgehenden Nervenwurzeln zu verdeutlichen. Das untere linke Bild zeigt einen verkalkten Bandscheibenkern (rosa) in normaler Lage und als Vorfall am Rückenmark (gelb) |
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Wirbelbrücken Als Folge degenerativer Vorgänge bilden sich knorpelige Wucherungen an den Wirbelkörpern, die Verknöcherungen und sog. Wirbelbrücken oder Spondylosen bilden (im Röntgenbild rot). Dadurch können Bandscheiben unter Druck geraten und Nerven gequetscht werden. Das untere Bild zeigt das Knochenpräparat einer extremen Wirbelbrückenbildung. |
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Kniescheibenverrenkung Die Kniescheibenverrenkung (-luxation) ist eine meist angeborenen Erkrankung des Kniegelenks, bei der die Kniescheiben aufgrund einer Knochenfehlstellung über den inneren oder äußeren Rollhöcker des Oberschenkelknochens rutscht und damit die Bewegung des Kniegelenks behindert. |
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Kreuzbandriss
Das intakte vordere Kreuzband hält im
Kniegelenk beim Abrollen den Oberschenkelknochen auf dem Schienbein fest. |
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Knie Das Knochenpräparat des Knies zeigt die Lage von Oberschenkelknochen, Schienbein und Kniescheibe. |
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Knochen-Knorpel-Entzündung Bei einer Knochen-Knorpel-Entzündung (Osteochondritis dissecans, OCD) verwächst der Knorpelüberzug eines Gelenks nicht fest mit seiner knöchernen Unterlage. Unter Belastung können sich Knorpelteile ablösen und heftige Gelenkschmerzen erzeugen. Im weitern Verlauf entwickeln sich schwere Gelenksveränderungen. |
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| Geschwülste | |||||||||||||||||||
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Gesäugetumor Klein Gesäugetumore verstecken sich oft in langen haaren und werden deshalb erst spät entdeckt. Bei älteren Hündinnen ist deshalb eine regelmäßige Kontrolle des Gesäuges durch den Tierhalter angezeigt. |
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Gewebeuntersuchung Grundsätzlich soll jeder Gesäugetumor nach seiner chirurgischen Entfernung zur feingeweblichen Untersuchung zum Pathologen geschickt werden. Nur so wird eine optimale Nachsorge ermöglicht. Dieses histopathologische Bild zeigt einen bösartigen Gesäugetumor. |
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Tumoraussaat
in der Lunge Im Röntgenbild zeigt sich, wenn bösartige Tumore sich ausgesät und sog. Tumormetastasen oder Tochtergeschwülste in der Lunge gebildet haben. Die Lunge ist besonders betroffen, weil hier das Blut mit Sauerstoff aufgefrischt wird und dabei Tumorzellen hängen bleiben. |
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| Laboruntersuchungen | |||||||||||||||||||
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Weiße und
rote Blutkörperchen, 1200x vergrößert Unter dem Mikroskop kann man wie auf einem Bild Blutzellen erkennen ("Blutbild") die entscheidende Hinweise auf die Art einer Erkrankung geben können. |
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Harnzylinder,
400x vergrößert Harn wird in einer Zentrifuge bei hoher Umdrehungszahl verdichtet. Der Bodensatz im Reagenzröhrchen, das Sediment, lässt sehr gut Harnwegserkrankungen erkennen. Sog. Zylinder sind Ausgüsse der Nierenkanälchen. |
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Bakterienkultur mit Resistenztest Bakterien können im Brutschrank angezüchtet werden. Diese Bakterien kann man dann für einen Resistenztest verwenden, mit dem man herausfinden kann, welches Antibiotikum am besten hilft. |
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Pilzkultur Bei Verdacht auf eine Infektion mit Pilzen wird eine Pilzkultur angelegt. Pilze werden auf einem speziellen Nährboden über mehrere Tage angezüchtet. |